Einladung des Jugendparlaments in Pullach zum Rama Dama 2019

Auch dieses Jahr findet die traditionelle Waldsäuberung „Ramadama - zam samma“ in der Gemeinde Pullach i. Isartal statt!

Der Gemeindeputz fällt dieses Jahr auf Samstag, 12.10.2019. Bei schlechtem Wetter verschiebt sich der Termin auf Samstag, 19.10.2019.

Treffpunkt ist an beiden Daten um 10 Uhr am Pullacher Kirchplatz. Denken Sie bitte an busch- und wetterfeste Kleidung, geeignetes Schuhwerk und ggf. Handschuhe. Müllzangen und –tüten erhalten sie vor Ort.

Der Müll ist für alle da. Je mehr Leute kommen, desto besser!

Wie bereits im vergangenen Jahr ist das Ziel, so viel Müll wie möglich zu sammeln. Für die fleißigsten Sammler gibt es coole Sachpreise und Gutscheine. Diese werden vom Cafe Ami und der Buchhandlung Pullach gesponsert! Großen Dank an dieser Stelle!

Bis 15 Uhr wird gesammelt. Ab 16 Uhr kann die Waldsäuberung dann bei einem gemeinsamen Grillfest im Freiraum2, Jaiserstraße 2, gebührend beendet werden. Solange der Vorrat reicht ist für vegetarisches Grillgut sowie Fleisch in Bio-Qualität gesorgt. Getränke können im Freiraum2 erworben werden. Spenden von Salaten, Kuchen und sonstigen Beilagen sind gerne gesehen. Bringen Sie diese einfach mit zur Abendveranstaltung ab 16 Uhr.

Wir freuen uns über ihre Hilfe!

Ihr Jugendparlament Pullach


Zur Diskussion über die CO2-Steuer

Das Umweltbundesamt (UBA) hat im Juni 2019 hierzu ein factsheet, also einen Überblick über die Handlungsoptionen und ihre Vor- und Nachteile, veröffentlicht. Hier die Schlussfolgerungen unter Punkt 4:

Der CO2-Preis ist derzeit in aller Munde. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, ihn in die Praxis umzusetzen. Besonders dringend ist der Handlungsbedarf aus Sicht des Umweltbundesamtes im Straßenverkehr und bei Gebäuden. Dieses Factsheet analysiert verschiedene Ansätze zur CO2-Bepreisung und kommt zu folgenden Schlussfolgerungen:

(1) CO2-Komponente in der Energiesteuer: Moderater Einstieg und schrittweiser Anstieg bis 2030 Der kurzfristig erforderliche Schub für den Klimaschutz kann aus Sicht des Umweltbundesamtes am besten durch Einführung einer CO2-Komponente in der Energiesteuer erreicht werden. Dabei sollte für die Bereiche Straßenverkehr und Gebäude ein moderater, aber deutlich spürbarer Eingangssteuersatz (mittlerer, zweistelliger Euro-Betrag) je Tonne CO2 gewählt werden. Weitaus wichtiger als die Höhe des Eingangssteuersatzes ist, dass in den Folgejahren eine Dynamisierung erfolgt und die CO2-Komponente schrittweise angehoben wird, so dass im Jahr 2030 sowohl eine hinreichende Lenkungswirkung zur Erreichung der deutschen Klimaziele als auch eine Internalisierung der Klimakosten erreicht wird. Im Mittelpunkt steht dabei das Ziel, dass die CO2-Besteuerung im Verbund mit anderen Instrumenten die sektoralen Klimaschutzziele im Verkehr und Gebäudebereich effizient erreicht.

(2) Rückverteilung der Steuereinnahmen: Für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit Die zusätzlichen Steuereinnahmen sollten an die Bürgerinnen und Bürger zurückfließen, damit sie unter dem Strich nicht netto belastet werden. Beispiele aus anderen Ländern zeigen, wie dies gelingt und die regressive Wirkung einer CO2-Besteuerung abgemildert wird. Bei gutem Design der Instrumente können Haushalte mit niedrigen Einkommen sogar im Durchschnitt entlastet werden, weil sie in der Regel einen deutlich niedrigeren Energieverbrauch haben. Aus Sicht des Umweltbundesamtes sollte eine Rückverteilung der Einnahmen über eine Klimaprämie kombiniert werden mit einer Entlastung bei den Strompreisen, etwa durch die Senkung (und Umfinanzierung) der EEG-Umlage. Dies nutzt strombasierten Sektorkopplungstechniken, wie etwa Wärmepumpen, der Elektromobilität (inkl. Bahn und strombasierten ÖPNV), und bringt so weitere Vorteile für den Klimaschutz.

(3) Flankierung erforderlich: Soziale Härten abfedern und klimagerechte Infrastrukturen schaffen Eine CO2-Besteuerung sollte außerdem mit flankierenden Maßnahmen verbunden werden, die gezielt Haushalten mit niedrigeren Einkommen ermöglicht, innerhalb zumutbarer Mehrbelastungen CO2-arm mobil zu sein und zu wohnen. Soziale Härten bei besonders belasteten Gruppen, d.h. Pendler/-innen bzw. Mieter/-innen mit niedrigen Einkommen, können so vermieden werden. Dazu sollten Förderprogramme geschaffen oder weiterentwickelt werden, die auch ihnen die Anpassung an gestiegene Energiekosten ermöglichen und die notwendigen Infrastrukturen bereitstellen (z. B. öffentlicher Nahverkehr in der Stadt und verstärkt auch in ländlichen Räumen, Gebäudedämmung). Auch im Sozialrecht sind flankierende Maßnahmen sinnvoll, z.B. mit einem Klimabonus bei den Wohnkosten in der Grundsicherung, wie im Bielefelder-Modell. Auf diese Weise ließe sich Klimaschutz positiv mit sozialen Zielen verknüpfen.

(4) Stärkung des bestehenden EU-ETS erforderlich – Emissionshandel aber kein sinnvoller Ansatz für den Verkehr und für Gebäude: In der Energiewirtschaft und der Industrie sollte die bestehende CO2-Bepreisung über eine weitere Stärkung des Europäischen Emissionshandels (EU-ETS) ausgebaut werden. Oberste Priorität haben hier die Absenkung des Caps und die Ambitionssteigerung beim gesamtwirtschaftlichen europäischen Klimaschutzziel. Beide Größen müssen konsistent mit der im Paris-Abkommen vereinbarten Begrenzung des Temperaturanstiegs auf möglichst unter 1,5 Grad ausgestaltet werden. Wie im Gebäude- und Verkehrsbereich gilt auch hier, dass die CO2-Bepreisung um weitere Instrumente ergänzt werden muss, um verlässliche und nachhaltige Rahmenbedingungen zur Erreichung der Sektorziele zu schaffen. Für die Bereiche Verkehr und Gebäude ist der Emissionshandel, in seinen verschiedenen Ausgestaltungsoptionen, hingegen keine sinnvolle Variante einer CO2-Bepreisung. Die notwendigen Fortschritte im Klimaschutz lassen sich besser mit Hilfe der oben geforderten CO2- Komponente in der Energiesteuer erreichen. Hiervon abgesehen gibt es außerdem rechtliche Hürden, die eine kurzfristige Umsetzung verhindern würden.

Hier der link zu dem vollständigen Text:

https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/co2-bepreisung-in-deutschland

Weitere Publikationen zum Thema:

https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/bund/bund_dringliche_30_forderungen.pdf

 

Und ganz aktuell zur Klima-Problematik eine ZEIT-ONLINE-Analyse des neuen IPCC-Sonderberichts:

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2019-08/sonderbericht-klimawandel-ipcc-landflaechen-nutzung-nachhaltigkeit

"Klimawoche": Wanderausstellung "Plastikfasten"

Plastik oder Kunststoffe sind überall. In Verpackungen, in der Kleidung, im Auto und in Möbeln. Aber auch in Seen, Flüssen und Meeren oder am Strand – ja sogar in Kosmetika und Essen.

Obwohl die meisten Kunststoffe erst seit wenigen Jahrzehnten existieren, sind sie aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Doch mit Innovation gehen oft auch Probleme einher. Die kleine Wanderausstellung, die der BUND Gröbenzell zusammengestellt hat, klärt über die Belastungen unserer Umwelt durch Plastik auf und zeigt anschaulich, welche Alternativen es schon (wieder) gibt.

ACHTUNG: Im Info-Heft zur Klimawoche des Landkreises ist die Wanderausstellung mit „Plastik – Fluch oder Segen“ betitelt. Zudem eine kleine Korrektur zu den Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag, jeweils von 10 bis 18 Uhr (Dienstag und Donnerstag erweitert mit Exponaten) im Foyer des Bürgerhauses, Heilmannstraße 2.

 

 

Plastikfasten - nicht nur zur Fastenzeit

Weltweit werden geschätzt jährlich 200 bis 250 Millionen Tonnen Plastik hergestellt. Allein in Deutschland fallen jährlich pro Kopf 37 kg Kunststoffverpackungen an – deutlich mehr als der EU-Durchschnitt von 31 kg - und mit einem Verbrauch von 14 Millionen Tonnen im Jahr ist Deutschland „Europameister“.

Mindestens ein Viertel des hergestellten Plastiks sind Verpackungen. Allein 3.600.000.000 Plastiktüten werden in Deutschland jährlich verbraucht – mit einer durchschnittlichen Gebrauchsdauer von gerade einmal 25 Minuten. Die Kunststoffabfallmenge hat sich in Deutschland im Zeitraum von 1994 bis 2015 von 2,8 auf ca. 5,9 Millionen Tonnen pro Jahr verdoppelt. Recycelt werden – nach Berechnungen des Umweltbundesamtes - lediglich 46 Prozent des Plastikmülls, nach anderen Quellen noch viel weniger, nämlich 12 Prozent. Mindestens 53 Prozent werden „thermisch verwertet“, d.h. auf  gut Deutsch: einfach verbrannt. So gehen sie damit nicht nur der angestrebten Kreislaufwirtschaft für immer verloren, sondern es gelangen zusätzlich - teilweise - hochgiftige Substanzen in die Umwelt. 

Quelle: www.bund.net/chemie/achtung-plastik/plastikfasten/

Siehe auch unsere Rubrik "Verbrauchertipps" und für mehr Daten und Fakten über eine Welt voller Kunststoff den Plastikatlas:

www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/plastikatlas-2019/



Aktuelles

03.09.2019 - Der CO2-Preis ist derzeit in aller Munde. Das Umweltbundesamt (UBA) hat im Juni 2019 hierzu ein factsheet, also einen Überblick über die Handlungsoptionen und ihre Vor- und Nachteile, veröffentlicht.... weiter

03.09.2019 - Die Bewegung für Klimagerechtigkeit wird immer stärker. Doch die Politik kommt nicht in die Gänge: Jahrzehntelange Warnungen von Wissenschaftlern und Umweltschützern vor der Klimakatastrophe haben die... weiter

20.07.2019 - Ausstellung im Rahmen der Klimaschutzwoche des Landkreises – Umweltbelastungen durch Plastikkonsum und Alternativen weiter

18.06.2019 - Freiluftbürgersprechstunde der 1. Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund, Informationsveranstaltung mit Reparaturtreff für Jung und Alt weiter

23.01.2019 -

 Na? Haben Sie es schon mitbekommen, dass das Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen! läuft? Vom 31. Januar bis zum 13. Februar können Sie sich im Rathaus dafür eintragen –...

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