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Agenda Pullach 2030

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VÖGEL BESTIMMEN KANN SO EINFACH SEIN

Der Frühling ist in vollem Gange und die Vögel zwitschern, was das Zeug hält. Aber welchen Vogel genau hört man eigentlich? Fragen Sie den Vogelphilipp!

Wenn Sie einen Vogel singen hören und gerne wüssten, welcher das ist: Der Vogelphilipp sagt es Ihnen. Alles, was Sie brauchen, ist ein Smartphone und "WhatsApp". Schon kann´s losgehen:

1. Telefonnummer des Vogelphilipp zu Ihren Kontakten hinzufügen: 01 60 / 44 2 44 50

2. Vogelgesang mit WhatsApp aufnehmen und an den Vogelphilipp senden.

3. Der Vogelphilipp antwortet und sagt Ihnen, welchen Vogel Sie singen hören.

Die Aktion läuft von 1. bis 30. April 2022. Im vergangenen Jahr haben über 2.000 Menschen die Vogelstimmen-Hotline genutzt und dabei rund 4.500 Vogelstimmen-Anfragen gestellt. Machen Sie mit!

Mehr Infos: www.bund-naturschutz.de/vogelphilipp


Keine Brückentechnologie - Erdgas darf die Erdwärme nicht ausbremsen!

Bis 2050 will Europa – als Antwort auf die Klimakrise - im Rahmen des Green Deals der erste klimaneutrale Kontinent der Welt werden. Einen wichtigen Beitrag dafür muss die Wärmewende leisten.

17.03.2021

Dabei ist das Potenzial der Geothermie, der Wärme aus der Tiefe, nach Meinung von Helmut Mangold, Geschäftsführer der IEP in Pullach, gewaltig:

Sie ist grundlastfähig,

bietet die schnellste Möglichkeit zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung,

senkt CO2-, Feinstaub- und Stickoxidemissionen,

lässt die Wertschöpfung in der Region,

kann zudem auch noch die Kälteversorgung klimafreundlich gestalten und Regelenergie bereitstellen.

Mit einem „Weiter so“ werde man die globale Herausforderung in jedem Fall nicht meistern, vor allem wenn das Potenzial der Geothermie weiterhin vernachlässigt und ihre Entwicklung an allen Ecken ausgebremst werde.

Für eine Klimaneutralität in Deutschland brauche es auf jeden Fall einen Mix verschiedener regenerativer Energiequellen, angepasst an die jeweiligen Verhältnisse vor Ort. Aber gerade in den Ballungsräumen bei bestehenden Fernwärmenetzen kann die Tiefengeothermie eine unvergleichlich schnelle Lösung anbieten. Dreckige Energieträger raus, saubere Energieträger rein – und schon sind komplette Quartiere dekarbonisiert, unabhängig vom Sanierungszustand der Gebäude.

„Mir ist alles recht, was erneuerbare Energie ist, auch der Wasserstoff“, sagte Mangold. Er befürchtet aber, dass z.B. die für die von manchen Organisationen propagierte „Verkehrswende“ (Stichwort: synthetische Kraftstoffe für den Weiterbetrieb von Verbrenner-Motoren) benötigten Mengen an grünem Strom  2050 bei weitem hier nicht zur Verfügung gestellt werden können. Werden sie dann großtechnisch in Afrikas Wüsten produziert, siedelt sich aber auch dort die Industrie an.

Wir müssen jedenfalls dafür sorgen, dass die Energiewende lokal passiert, wir haben die Mittel selbst in der Hand.

Ein bis zwei Milliarden Euro jährlich braucht es nach Mangolds Einschätzung für Investitionen, beispielsweise in Wärmeleitungen und Geothermiebohrungen. Dann kann die Geothermie bis 2040 ihr Potenzial ausschöpfen und Erdgas komplett ersetzen.

Die Aufzeichnung eines Webinars zum Thema „Keine Brückentechnologie - Erdgas bremst die Wärmewende aus“  ist auf dem youtube-Kanal von Enerchange zu finden. Weitere Informationen auf dem Informationsportal Tiefe Geothermie sowie unter:

http://www.waermewende-durch-geothermie.de/