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Großer Klimastreik am 23. September 2022, 12 Uhr

(Foto: BN München)

Das Team des BUND Naturschutz, Kreisgruppe München teilt mit:

die aktuelle Zeit verlangt uns einiges ab. Wir schlittern aufgrund des Ukrainekriegs, aber auch, weil die jahrzehntelange Politik des "einfach weiter so" eine echte Energiewende verhindert hat, in eine kräftige Energiekrise. Der Klimawandel hat zudem Teile der Welt bereits voll im Griff. Auch in Deutschland ist plötzlich Wasserknappheit und Baumtrockenheit ein Thema, Wissenschaftler*innen warnen vor dieser Lage schon seit Langem. Um ein deutliches Zeichen zu setzen, dass wir Veränderung brauchen, gehen wir deshalb wieder mit vielen Menschen gemeinsam auf die Straße.

Klimastreik - und auch Kidical Mass am 25.9.2022 - sind die Veranstaltungen, die wir Ihnen dieses Mal ans Herz legen möchten. Auch eine kleine Bibersafari zeigt uns den Weg in die Natur und soll das Verständnis für unsere Umgebung wecken. Alle Veranstaltungen dienen einem Ziel, nämlich die Verantwortlichen daran zu erinnern, dass wir nur eine Erde haben und wir endlich den Worten nach Nachhaltigkeit, Umwelt- und Tierschutz sowie sinnvollem Umgang mit unseren Ressourcen, Taten folgen lassen müssen.

Wir freuen uns also auf viele BN-Gesichter, denn das ist der Vorteil eines so großen Verbands und einer so großen Kreisgruppe: Wir werden gesehen und wir werden gehört, denn gemeinsam bleiben wir dran. Der Schutz der Umwelt und des Klimas braucht Ihr Engagement. Dafür vielen Dank!

 

Der Klimawandel macht keine Pause, auch wenn immer neue Krisen wichtiger erscheinen. Deshalb wird der BUND Naturschutz mit Fridays for future am 23. September um 12 Uhr mit einem globalen Klimastreik ein Zeichen setzen. Es darf kein Comeback fossiler und atomarer Energie geben, um die größte Bedrohung der Menschheit, die Klimakrise, noch abzuwenden!

Neben der Forderung nach einer sofortigen, eindeutigen Energiewende mit dem Fokus auf dem Ausbau der Erneuerbaren Energien, Energieeinsparung und - effizienz, setzt der BUND Naturschutz seinen Schwerpunkt auf dieser Demo auf die Verhinderung der Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke. Denn diese bringt mehr Schaden als Nutzen. Atomkraftwerke produzieren Strom, etwa sechs Prozent der deutschen Stromleistung. Aber Deutschland hat genug Strom. Aktuell exportieren wir Strom nach Frankreich, da dort über die Hälfte der Atommeiler wegen Rissen und fehlendem Kühlwasser durch die geringen Wasserstände der Flüsse, ausgefallen ist. Fehlende Sicherheitsüberprüfungen seit Jahren, Alter und Störanfälligkeit der Reaktoren und dass fast die Hälfte des in der EU eingesetzten Urans aus Russland kommt, sprechen absolut gegen eine Verlängerung.

„Ein Weiterbetrieb der Atommeiler wäre kontraproduktiv, denn er würde weder bei der Bewältigung der Gaskrise helfen, noch die Energieabhängigkeit von Russland vermindern. Erneut auf diese gefährliche, rückwärtsgewandte Technologie zu setzen, ist ein Ablenkungsmanöver, um die Versäumnisse der Vergangenheit beim Ausbau der Erneuerbaren Energien, vor allem in Bayern zu vertuschen und den Ausbau weiter zu blockieren. Jeder Tag länger, ist ein Tag zu viel!“, so Sabine Krieger, die energiepolitische Sprecherin unserer Kreisgruppe München.

Treffpunkt für den Anti-Atom-Block mit BN-Beteiligung ist um 11:30 Uhr

an der Briennerstraße 24
 

Kommen Sie / kommt mit Fahnen und Trompeten und bringen Sie / bringt Freunde und Verwandte mit.
 
Bei Rückfragen bitte an: info@bn-muenchen.de wenden oder bei uns in der Geschäftsstelle anrufen unter 089 51 56 76 0
 


VÖGEL BESTIMMEN KANN SO EINFACH SEIN

Der Frühling ist in vollem Gange und die Vögel zwitschern, was das Zeug hält. Aber welchen Vogel genau hört man eigentlich? Fragen Sie den Vogelphilipp!

Wenn Sie einen Vogel singen hören und gerne wüssten, welcher das ist: Der Vogelphilipp sagt es Ihnen. Alles, was Sie brauchen, ist ein Smartphone und "WhatsApp". Schon kann´s losgehen:

1. Telefonnummer des Vogelphilipp zu Ihren Kontakten hinzufügen: 01 60 / 44 2 44 50

2. Vogelgesang mit WhatsApp aufnehmen und an den Vogelphilipp senden.

3. Der Vogelphilipp antwortet und sagt Ihnen, welchen Vogel Sie singen hören.

Die Aktion läuft von 1. bis 30. April 2022. Im vergangenen Jahr haben über 2.000 Menschen die Vogelstimmen-Hotline genutzt und dabei rund 4.500 Vogelstimmen-Anfragen gestellt. Machen Sie mit!

Mehr Infos: www.bund-naturschutz.de/vogelphilipp


So viel Elektroschrott häufen wir jährlich an

Smartphone, Laptop, Kühlschrank und Konsole – in unsere Haushalte ziehen immer mehr elektronische Geräte ein. Mit ihnen wächst auch der Berg an Elektroschrott, den wir verursachen. 10,5 Kilogramm Elektrogeräte Müll pro Kopf: Das bedeutet, jede*r einzelne wirft jedes Jahr umgerechnet zehn Mixer, 20 Handys, fünf Toaster oder einen 55 Zoll Fernseher weg.

01.04.2021

 Und damit noch 200 Gramm mehr Elektroschrott als im vorangegangenen Jahr. Das geht aus den Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) anlässlich des heutigen Welt-Recycling-Tags hervor. Die neuesten Zahlen stammen aus dem Jahr 2018. Derzeit dürfte sich das Problem also noch verschärft haben. Zumindest ist seit mehr als fünf Jahren ein deutlicher Trend zu erkennen. 2015 produzierte jede*r Deutsche im Schnitt noch 1,5 Kilogramm weniger Elektronikmüll als 2018.

EU-weit nehmen die Müllberge zu

Nicht nur in Deutschland wird zu leichtfertig mit unseren Ressourcen gewirtschaftet. In den 27 Staaten der Europäischen Union (EU) wurden 2018 rund vier Millionen Tonnen Elektro- und Elektronikgeräte in Abfallsammelstellen entsorgt. Im Schnitt waren das rund 8,9 Kilogramm pro Person. 

Zur Wahrheit gehört leider auch, dass in Deutschland aktuell nur knapp 50 Prozent der in Verkehr gebrachten Geräte überhaupt eingesammelt werden. Damit verfehlte Deutschland die in der EU für 2019 vorgeschriebene Sammelquote von 65 Prozent deutlich. Dabei können wir uns eine Wegwerfmentalität nicht erlauben. Geräte müssen langlebig und reparierbar sein, so dass wir dem weiteren Anwachsen des Elektroschrottbergs entgegenwirken. Hierfür müssen auf politischer Ebene die Weichen gestellt werden, so dass Hersteller Ökodesign zum Standard machen und langlebige und nachhaltige Produkte erzeugen. Das hätte auch einen positiven Effekt auf unsere CO2-Bilanz.

Was Verbraucher*innen tun können

Dass die Menge des entsorgten Elektro- und Elektronikmülls in den letzten Jahren gestiegen ist, mag auch an der Ausstattung der meisten Haushalte in Deutschland liegen: Anfang 2020 besaßen beispielsweise 97 Prozent der Haushalte einen Fernseher, 92 Prozent einen Computer und 98 Prozent ein Handy oder Smartphone. Wichtig wäre es also, Elektrogeräte möglichst lange zu nutzen und weniger häufig auszutauschen. Deshalb können auch Konsument*innen durch verantwortungsbewussten Umgang mit Elektrogeräten Müll vermeiden.Vermeintlich kaputte oder veraltete Geräte können häufig noch repariert werden (z.B. in einem Reparatur Café) oder über Online-Plattformen und nachbarschaftliche Netzwerke weitergegeben werden.

https://www.bund.net/themen/aktuelles/detail-aktuelles/news/so-viel-elektroschrott-haeufen-wir-jaehrlich-an/