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VÖGEL BESTIMMEN KANN SO EINFACH SEIN

Der Frühling ist in vollem Gange und die Vögel zwitschern, was das Zeug hält. Aber welchen Vogel genau hört man eigentlich? Fragen Sie den Vogelphilipp!

Wenn Sie einen Vogel singen hören und gerne wüssten, welcher das ist: Der Vogelphilipp sagt es Ihnen. Alles, was Sie brauchen, ist ein Smartphone und "WhatsApp". Schon kann´s losgehen:

1. Telefonnummer des Vogelphilipp zu Ihren Kontakten hinzufügen: 01 60 / 44 2 44 50

2. Vogelgesang mit WhatsApp aufnehmen und an den Vogelphilipp senden.

3. Der Vogelphilipp antwortet und sagt Ihnen, welchen Vogel Sie singen hören.

Die Aktion läuft von 1. bis 30. April 2022. Im vergangenen Jahr haben über 2.000 Menschen die Vogelstimmen-Hotline genutzt und dabei rund 4.500 Vogelstimmen-Anfragen gestellt. Machen Sie mit!

Mehr Infos: www.bund-naturschutz.de/vogelphilipp


So viel Elektroschrott häufen wir jährlich an

Smartphone, Laptop, Kühlschrank und Konsole – in unsere Haushalte ziehen immer mehr elektronische Geräte ein. Mit ihnen wächst auch der Berg an Elektroschrott, den wir verursachen. 10,5 Kilogramm Elektrogeräte Müll pro Kopf: Das bedeutet, jede*r einzelne wirft jedes Jahr umgerechnet zehn Mixer, 20 Handys, fünf Toaster oder einen 55 Zoll Fernseher weg.

01.04.2021

 Und damit noch 200 Gramm mehr Elektroschrott als im vorangegangenen Jahr. Das geht aus den Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) anlässlich des heutigen Welt-Recycling-Tags hervor. Die neuesten Zahlen stammen aus dem Jahr 2018. Derzeit dürfte sich das Problem also noch verschärft haben. Zumindest ist seit mehr als fünf Jahren ein deutlicher Trend zu erkennen. 2015 produzierte jede*r Deutsche im Schnitt noch 1,5 Kilogramm weniger Elektronikmüll als 2018.

EU-weit nehmen die Müllberge zu

Nicht nur in Deutschland wird zu leichtfertig mit unseren Ressourcen gewirtschaftet. In den 27 Staaten der Europäischen Union (EU) wurden 2018 rund vier Millionen Tonnen Elektro- und Elektronikgeräte in Abfallsammelstellen entsorgt. Im Schnitt waren das rund 8,9 Kilogramm pro Person. 

Zur Wahrheit gehört leider auch, dass in Deutschland aktuell nur knapp 50 Prozent der in Verkehr gebrachten Geräte überhaupt eingesammelt werden. Damit verfehlte Deutschland die in der EU für 2019 vorgeschriebene Sammelquote von 65 Prozent deutlich. Dabei können wir uns eine Wegwerfmentalität nicht erlauben. Geräte müssen langlebig und reparierbar sein, so dass wir dem weiteren Anwachsen des Elektroschrottbergs entgegenwirken. Hierfür müssen auf politischer Ebene die Weichen gestellt werden, so dass Hersteller Ökodesign zum Standard machen und langlebige und nachhaltige Produkte erzeugen. Das hätte auch einen positiven Effekt auf unsere CO2-Bilanz.

Was Verbraucher*innen tun können

Dass die Menge des entsorgten Elektro- und Elektronikmülls in den letzten Jahren gestiegen ist, mag auch an der Ausstattung der meisten Haushalte in Deutschland liegen: Anfang 2020 besaßen beispielsweise 97 Prozent der Haushalte einen Fernseher, 92 Prozent einen Computer und 98 Prozent ein Handy oder Smartphone. Wichtig wäre es also, Elektrogeräte möglichst lange zu nutzen und weniger häufig auszutauschen. Deshalb können auch Konsument*innen durch verantwortungsbewussten Umgang mit Elektrogeräten Müll vermeiden.Vermeintlich kaputte oder veraltete Geräte können häufig noch repariert werden (z.B. in einem Reparatur Café) oder über Online-Plattformen und nachbarschaftliche Netzwerke weitergegeben werden.

https://www.bund.net/themen/aktuelles/detail-aktuelles/news/so-viel-elektroschrott-haeufen-wir-jaehrlich-an/