Mithilfe bei der Biotoppflege der Mähwiese am Isarkanal

Unterhalb des Bürgerhauses liegt eine große Wiese am Isarkanal (beim Brunnenhaus rings um eine große Solitär-Thuja), die im Eigentum der Gemeinde Pullach steht. Obwohl sie als Lebensraumtyp eigentlich zu den Flachland-Mähwiesen gehört, wurde sie seit längerer Zeit nicht mehr gemäht. Dementsprechend verwilderte sie zusehends. 

Der "Weisse Rabe" wurde in diesem Jahr vom Umweltamt der Gemeinde mit der Biotoppflege beauftragt, um den Blüten- und Artenreichtum zu fördern - und damit auch die Vielfalt der Kleinlebewesen und Insekten. Die Mitglieder der BN-Ortsgruppe waren eingeladen, bei der Pflegemaßnahme zu helfen.

Am Morgen des 12. April 2017 bei strahlendem Sonnenschein meldete sich also die Ortsvorsitzende mit zwei älteren Mitgliedern der Ortsgruppe, die an einem Werktag Zeit hatten, zum Dienst an der Natur. Toni, der jahrelang für den LBV tätig gewesen war und sich als Experte in der hiesigen Pflanzen- und Tierwelt herausstellte, begrüßte uns als Mitarbeiter der Firma. Mit einem Balkenmäher begann er die Wiese zu mähen und unsere Aufgabe war es, das Mähgut zusammen zu rechen und an den Wiesenrand zu transportieren, wo es dann später mit dem LKW abgeholt und zu einer Biogasanlage gebracht werden sollte. Zudem waren allerlei abgebrochene Äste und morsche Stämme beiseite zu räumen. Am Nachmittag wurde dann noch die Hecke neben dem Radweg geschnitten und das Schnittgut kam auch auf den großen Haufen.

 

 

 

Unser Einsatz am 14. Juni 2017

Am 14. Juni wurde die Pflegemaßnahme fortgesetzt - erneut mit unserer Beteiligung. Toni zeigte Elke auf einem Rundgang zunächst, welche seltenen Pflanzen er schon auf der Wiese am Isarkanal entdeckt hat. Dann ging es wieder los mit Mähen und Schnittgut abtransportieren.

 

Und noch einmal am 9. Oktober 2017

 

Im Oktober wurden wir noch einmal zur Mithilfe gerufen und (fast) alle Aktiven kamen, um erneut Toni und seinen Leuten vom "Weißen Raben" beim Rechen und Aufhäufen des Schnittgutes zu helfen: Elke und Hans-Werner, die schon bei den früheren Einsätzen in diesem Jahr dabei waren sowie neu Birgit und Gabriele. 

Mit der dritten Mahd in diesem Jahr sollte die Wiese weiter ausgemagert werden in der Hoffnung auf eine Steigerung der Artenvielfalt bei den Pflanzen und Tieren in diesem Biotop.

Gesichtet haben wir dieses Mal einen Grasfrosch, eine Erdkröte und Feldmäuse. Nun sind wir darauf gespannt, was wir im nächsten Jahr finden werden.

Einige der Pflanzen, die dort wachsen